Projekttitel
Alt werden gemeinsam – Wohnen, Technik, Begegnung für ein besseres Leben im Alter
Projektträger
Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig,
Caritasverband Salzgitter e.V.,
Gemeinde Vrees
Projektstandort
Braunschweig/ Salzgitter/ Vrees, Niedersachsen
Kurzbeschreibung
Verschiedene Akteure aus Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtspflege und Kommune in Niedersachsen bündelten ihre Kompetenzen und Erfahrungen, um neue Wege der niedrigschwelligen und alltagsgerechten Hilfe und Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen zu entwickeln und zu erproben.
Mit dem Verbundprojekt „Alt werden gemeinsam. Wohnen, Technik, Begegnung für ein besseres Leben im Alter“ erhielten Wohnungen eine bedarfsgerechte und nachhaltige technische Ausstattung, wurden Informations- und Schulungsangebote geschaffen sowie digitale und analoge Hilfen zusammengeführt. Verschiedene Akteure bündeln ihre Kompetenzen und Erfahrungen, um in einem Verbund neue Wege der niedrigschwelligen und alltagsgerechten Hilfe und Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen an den Standorten Braunschweig, Salzgitter und Vrees zu entwickeln und zu erproben.
Am Standort Braunschweig entwickelte die Nibelungen Wohnbau GmbH ein Projektkonzept für die Ausstattung von Bestandswohnungen einer Seniorenwohnanlage mit interoperablen technischen Assistenzsystemen, insbesondere einem erweiterten Hausnotruf (HNR+). Da entsprechende Komplettsysteme bzw. Anbieter fehlen, verfolgt die Nibelungen Wohnbau GmbH in Kooperation mit dem Gesamtverband der Wohnungswirtschaft die Entwicklung und Etablierung einer eigenen, wohnungswirtschaftlichen Plattform für Smart Living Umgebungen. Dieser Ansatz gilt als zielführend für die Nachrüstung bzw. technische Ausstattung der Wohnungen.
Am Standort Salzgitter setzte der Caritasverband Salzgitter e.V. in Kooperation mit der Diakonie im Braunschweiger Land und der TAG Wohnen Salzgitter eine regional vernetzte und digital unterstützte Versorgungs- und Kommunikationsstruktur um. Sie ermöglicht eine Teilhabe von Senior*innen am Quartiersleben und stärkt mit Notruf- und Assistenzsystemen das selbstständige Wohnen. Haupt- und ehrenamtliche Trainer*innen boten zudem Schulungsangebote zuhause, online und in Begegnungsstätten an, die zusätzlich technisch ausgestattet wurden.
Am Standort Vrees wurden von der Gemeinde Vrees in ausgewählten Haushalten bedarfsgerechte und nachhaltige technische Assistenzsysteme eingerichtet, u. a. mit Sturzmelder, mobilem Notrufknopf und Inaktivitätsmelder. In das neue Assistenzsystem wurde zugleich die in der Gemeinde entwickelte Kommunikationsplattform „KomPlat“ implementiert. Über diese sind u. a. Videotelefonie, Livestream von Veranstaltungen oder die Buchung des Bürgerbusses („SOFA“ = Sozialer Fahrdienst Vrees) möglich.
Über Vrees, „Ein Dorf in dem man gerne alt wird" hat der WDR am 24.04.2024 einen Beitrag gesendet (Minute 34:40 bis 44:40), der hier zu sehen: https://www.ardmediathek.de/video/markt/markt-vom-24-04-2024/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtOGE2NDc1OWUtMTg5Zi00NjhkLWIzNGUtOTBlZmIzZTI5ZWQ5
Bildnachweis (Bild 1-5): Gemeinde Vrees
Bildnachweis (Bild 6-8): Meike Hammerschmidt, Treffpunkt CaJule
Meldungen
Vrees: Neue Kommunikationsplattform in Betrieb Es ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Gemeinde. Am 27.04.2024 eröffnete Bürgermeister Heribert Kleene im Pflegehaus in Vrees die neue Kommunikationsplattform im Beisein von Dr. Josef Bura, 1. Vorsitzender FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. und Hans Willem Wolzak von der Firma BeHome.
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